Schöngesicht & Rittersporn
Christiane Schlüssel/ Katrin Pieper
Schöngesicht & Rittersporn
Alte Pflanzen - neu gesehen
48 Seiten, durchgehend farbig, gebunden
Format 17,5 x 24,5 cm
ISBN: 978-3-89798-275-8
9,90 €
10,30 €
18,10 sFr
So sehen wir das Blaue gerne an...
Das nunmehr siebte Buch unserer Zipfelhaus-Edition widmet sich besonderen Pflanzen und ihrer Geschichte. Wir leben mit Pflanzen und Blumen, aber wissen wir auch von ihrem Alter, ihrer Herkunft und dem langen Weg, den sie bis zu uns genommen haben? Gerade melden sich „alte“ Gartenblumen wie Aurikel, Rittersporn und Schöngesicht in den Gärten zurück und gewinnen viele neue Freunde durch ihre vorzüglichen Eigenschaften und ihre Beständigkeit. Mit der Eiszeit erreichte uns der Eisenhut, die Akelei kannte schon Hildegard von Bingen, Homer und Kaiser Nero schmückten sich mit Veilchen.
Die Blütengestalterin Christiane Schlüssel zeigt die Pflanzen und bietet dazu wunderbare Blütenbilder voller Phantasie. Katrin Pieper informiert in den Texten über Geschichte und Botanik der jeweiligen Blume und erfreut mit einer Auswahl zauberhafter Verse, Sprüche und Naturgedanken. Optimaler kann ein „Ratgeber“ nicht sein, denn Bilder und Textinformation verbinden sich auf angenehmste Weise.

Rittersporn, Rittersporn, ein Ritter hat sein Herz verlor’n,
an ein Mägdlein wunderhold, hat sie sich zur Frau geholt.
(alter Kinderreim)
Aus dem Inhalt
Gretel im Hemd (Himmelsleiter)
1561 erstmalig erwähnt, wurde die Pflanze für Baldrian gehalten, Ende des 17. Jahrhunderts erhielt die Pflanze ihren Namen Schöngesicht; stammt aus den südlichen Prärien Nordamerikas und Afrikas. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts auch in Europa bekannt, wenn auch längst nicht alle der ca. 120 vorkommenden Gattungen.
Rittersporn
Wildwachsend in den alpinen Hochfluren ist die Pflanze seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Mitte des 16. Jahrhunderts ziert der Hohe Rittersporn die Gärten. 1743 erstmalig im Botanischen Garten Göttingens.
Eisenhut
Arktische Gattung aus dem Tertiär von Sibirien nach Deutschland, Asien und Amerika gekommen. Pflanzenwanderung während der Eiszeit; giftigste Pflanze in Europa.
Akelei
Hildegard v. Bingen benennt die „Achelaia“ (auch Agleia) erstmalig um 1150/ 1158 in ihrem Werk „Physica“ und rühmt deren Heilkraft.


Gehäkelter Hut