Gewusst wie

Küchenkräuter

Kräuter, in kleinen Töpfen oder abgepackt, bekommt man inzwischen das ganze Jahr über frisch zu kaufen. Doch Küchenkräuter können mehr als Speisen würzen. Jetzt im Frühling, wo man Appetit auf etwas Frisches, Gesundes und zugleich Leckeres hat, bieten sie sich geradezu an.

BÄRLAUCH (auch Wilder Knoblauch oder Waldknoblauch)

hat sich in den letzten Jahren wieder einen festen Platz in der Küche erobert. Der Geschmack ist knoblauchähnlich, jedoch nicht so intensiv. Bärlauch ist das erste genießbare Kraut im Jahr, es wächst noch vor den Schneeglöckchen! Weil sich die Menge besser als Knoblauch dosieren lässt, ist der Umgang mit Bärlauch einfacher; zusätzlich zur Würze bringen die grünen Blätter Farbe ins Spiel.
Bärlauchblätter gibt es ab März in guten Supermärkten frisch zu kaufen. Die Blätter lassen sich trocknen, einfrieren, in Öl oder Essig konservieren.
Junge Blätter, aber auch Blüten und die kleinen Zwiebeln werden gehackt zu Salaten, Suppen, Soßen, Quark und Gemüse verarbeitet (Rezepte).
Bärlauch wirkt verdauungsfördernd, blutdrucksenkend und entschlackend.

BASILIKUM

schmeckt pfeffrig, würzig, ganz leicht süßlich, getrocknet etwas nach Minze, allerdings tritt getrocknet ein großer Aromaverlust auf; besser kleingehackte Blätter einfrieren oder in Essig bzw. Öl konservieren.
Basilikum passt ideal zu Tomaten, Pilzen, Hühnerfleisch, Fisch und Meeresfrüchten, es kommt in Soßen und Salate, ergänzt Hülsenfrüchte und schmeckt zu Käse. Basilikum verträgt sich gut mit Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano und besonders mit Knoblauch
WICHTIG: Nicht mitkochen!
Enthält wertvolle Pflanzenwirkstoffe und ätherische Öle, die die Fettverdauung anregen, Basilikum entschlackt, wirkt beruhigend, hilft beim Einschlafen.

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